Kategorie-Archiv: Bundeswehr

Ein Junge beim Bund – Erfahrungen und Berichte

2011 – mein Rückblick

Eiskristall

Das Jahr neigt sich dem Ende und man beginnt noch einmal das Jahr revue passieren zu lassen. Es ist viel passiert an das man gerne zurück denkt, aber genau so sind Dinge geschehen, die man lieber nicht erlebt hätte. Drei Dinge sind 2011 passiert, an dich ich mich mit einem Lächeln zurück erinner.

Im August beendete ich meinen 14-monatigen Wehrdienst und ich erinnere mich mit freude daran zurück. Viele gute Stunden durfte ich beim Bund verbringen. Wir haben zusammen gelacht; wir haben gefrohren; wir haben viele Kilometer hinter uns gebracht und sind vor Erschöpfung fast nicht ins Wochenende gekommen. Aber ich habe auch viel gelernt über unser Militär und weiß das es nicht ganz unwichtig ist, dass die BRD es hat. Und ich habe viel nette Menschen während der Zeit dort getroffen. Und auch wenn viele nicht zum Bund wollten/wollen finde ich es schade, dass die Wehrpflicht ausgesetzt wurden.

Zweitens freue ich mich immer noch bei HP mein duales Studium begonnen zu haben. Seit Oktober darf ich nun studieren und fühle mich in Stuttgart wohl. Neu Freundschaften sind entstanden und ich glaube weiß, dass wir noch eine menge Stress und auch Spaß zusammen haben werden.

Das letzte, was mir aus 2011 in Erinnerung bleibt ist der Tod meines Großvaters im März. Ich hatte ein gutes Verhältnis zu ihm und denke deshalb nicht weinend an ihn zurück, sondern ich freue mich darüber, dass ich viele gute Jahre mit ihm verbringen durfte. Am Ende sagt man immer, dass man mehr Zeit hätte verbringen können und das könnte ich auch sagen. Aber ich denke lieber an die Zeit zurück, die wir schon zusammen hatten. 

Ich danke Gott für 2011. Ich wurde echt gesegnet und bin froh mit ihm durch dieses Jahr gegangen zu sein und ich bin gespannt was er alles für mich in 2012 bereit hält.

Ich wünsche euch nun noch einen guten Rutsch ins Jahr 2012 und gebe noch die Jahreslosung für 2012 mit auf den Weg. Wir schreiben uns im neuen Jahr.

Jahreslosung 2012:
Jesus Christus spricht: 
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(L) 2. Korinther 12,9

(Bild: Alone by Ondrej Pakan)

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Gefischt aus der Webschale und zwar als email

Ich bin kein Soldat mehr

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Nun ist es endlich soweit ich bin kein Soldat mehr. Es war eine schöne Zeit – aber alles hat ein Ende.

Meine 14 Monate freiwilliger Wehrdienst sind vorbei und seit dem 1.9.2011 bin ich offiziel kein Soldat mehr. Auf der einen Seite bin ich froh, auf der anderen aber auch ein wenig traurig. Es war eine tolle Zeit. Ich habe viel gelernt, wie eine Armee funktioniert und wie sich der Gedanke der Inneren Führung wiederspiegelt. Die Wochen in denen ich auf Übung war, fand ich sehr interessant und es war toll zu sehen wie schnell so ein Lager aufgebaut werden kann. Es ist enorm das ein voll funktionsfähiges Lager in weniger als 7 Tagen einsatzbereit ist.

In der Zeit habe ich natürlich auch viel Zeit mit den Kameraden gehabt und es ist schade zu gehen, aber zu Zeiten von Facebook dürfte das ja kein Problem darstellen, oder? In 14 Monaten lernt man sich kennen und ich bin froh in Ulm gewesen zu sein. Meine Abteilung war von den Menschen her super – ich habe mich mit allen gut verstanden und darauf kommt es ja an.

Im Endeffekt bleiben die guten Erinnerungen und das ist das wichtigste. Man darf nie vergessen was hat. Und was habe ich? Na habe die Kampfstiefel und T-Shirts bekommen und ein schönes Jahr.

Aber es ist gut das es vorbei ist, denn so bin ich meinem Studium wieder näher und schon bald werde ich komplett nach Stuttgart ziehen und mein Informatik Studium hier beginnen. Darauf freue ich mich schon das ganze Jahr! Deshalb wurde es auch Zeit das die Bundeswehr Zeit ein Ende findet.

Obwohl ich kein Reservist bin, denke ich werde ich noch mal zurück kommen ;) Und sei es nur um einen Kaffee zu trinken. Denn die Bundeswehr ist mehr als nur eine Armee. 

Gefischt aus der Webschale und zwar als email

Von Grün zu Gelb

Kategorie LogoMeine AGA habe ich in einer anderen Kompanie (Kp) gemacht als ich jetzt bin. Dort habe ich grüne Litzen bekommen, da es eine Jäger Ausbildung war.

Mit meiner Versetzung in meine Stamm-Kompanie habe ich aber auch den Dienstposten gewechselt und somit automatisch die Truppengattung und die Litzenfarbe. Ich wurde von grünen Jäger zum gelben Unterstützer/Fernmelder. Unseren Chef hat das aber nicht weiter gestört und so sind die meisten eigentlich grün geblieben. Begründung: Wieso sollen wir jetzt umgekleidet werden wenn wir doch eh nur für ein paar Monate in der Kompanie sind.

Soweit so gut. Jetzt kommt unser Kompanie Feldwebel (Spieß) auf die grandiose Idee, das eine einheitliche Barettfarbe doch schöner wäre. D.h. es wurden Termine angeboten und die Mannschafter und Unteroffiziere o.P. müssten sich in Gelb umkleiden lassen. Weiterlesen

Einmal Hannover und zurück

Am Montag ist es etwas lustiges passiert. Ich durfte mit einem Kameraden einmal nach Hannover und zurück fahren (man merke ich bin in Ulm stationiert)

Das ganze fing in der Mittagspause an. Ich wollte gerade zu Mittag gehen da rief mein Oberstleutnant aus dem Fenster, dass ich noch mal kurz hoch kommen solle. Als ich dann oben war, sagte er nur ich solle mich beim Spieß melden. Ich dachte da erstmal: “Warum? Ich habe doch nichts gemacht!” Aber er fuhr fort und erklärte mir das ich meinen Chef in Hannover abholen solle, da der aus dem Einsatz wieder kommt.

So bin ich dann gegen 12 Uhr in Ulm weggefahren mit einem Kameraden und wir sind 5 Stunden gen Norden gefahren. Zum Glück kam die Maschine pünktlich und wir konnten schnell wieder Richtung Süden aufbrechen. Gegen 1 Uhr nachts sind wir dann auch wieder in Ulm gewesen ^^

Lustig war es auf jeden Fall – zudem kam ich mal aus dem Büro, aber warum die nicht in den Süden Deutschlands geflogen sind verstehe ich nicht. Naja soll mich jetzt auch nicht weiter stören. Mir hat es gefallen.

Fazit: Allgemeine Grundausbildung

Kategorie LogoIch weiß seit ein paar Tagen kam hier keine Nachricht mehr. Ich muss euch aber leider enttäuschen, ich bin noch am Leben. Die Grundausbildung hat mich nicht geschafft – so schnell gebe ich nicht auf ;) Ich bin nun schon ein paar Tage in meiner neuen Kompanie, möchte aber dennoch ein Fazit der AGA ziehen.

Ihr habt, sofern ihr meinem AGA-Tagebuch gefolgt seit, schon einen guten Einblick in eine Grundausbildung der Bundeswehr mitbekommen. Zum Schluss möchte ich aber noch ein paar Wort sagen.

Die erste Frage die man mir gestellt hatte in den letzten drei Monaten war: “Ist es eigentlich wirklich so hart?” Natürlich beantwortet jeder die Frage individuell, aber ich für meinen Teil kann sagen es war nie wirklich hart. Ich dachte vor der AGA das es wohl eine der härtesten (körperlich gesehen) Zeiten werden wird. Ich bin ja noch nie der TOP Sportler gewesen aber ich hatte eine gewisse Kondition und war auch nicht total unsportlich. Das wusste ich natürlich und deshalb bin ich auch zur Bundeswehr gegangen um meinen Schweinehund zu überwinden und etwas mehr Sport zu machen – auch wenn es sehr anstrengend wird. Zum anderen wollte ich gerne mal meine Grenzen sehen um zu gucken wie weit ich selber komme und zu was ich in der Lage bin. Man gibt nämlich in vielen Dingen einfach zu schnell auf obwohl der Körper noch lange durch gehalten hätte. Es ist viel wert wenn man seine eigenen Grenzen kann (und das in vielerlei Hinsicht).

Also wie gesagt, es war nicht sonderlich hart. Deswegen stehe ich auch etwas gespalten zu meinem Fazit. Ich bin froh das ich gut durch gekommen bin aber auf der anderen Seite wollte ich ja meine Grenzen finden, die so leider nicht gefunden habe (was natürlich ein gutes Zeichen ist, d.h. ich bin noch zu viel mehr in der Lage).

Doch zum Abschluss sage ich, ich bereue es keinesfalls beim Bund zu sein. So einen Zivi-Job (egal was es ist) kann jeder machen. Und es hat auch irgendwie Spaß gemacht – man trifft einfach viele neue Leute und auch neue Freundschaften entstehen beim Bund. Wäre da Heim geblieben, sei es als Zivi oder sogar als Ausgemusterter, hätte ich diese tollen Leute nicht kennen gelernt. Ich bin es schade dass der Grundwehrdienst ab sofort nicht mehr statt findet, denn es war schon eine tolle Erfahrung und auch wenn man heutzutage schief angeguckt wird, wenn man sagt, ich habe gedient, so war es doch auch immer die Kameradschaft die das ganze so interessant gestaltet hat.

Die Benutzung der Toiletten bei der Bundeswehr

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Es gibt wirklich lustige Einträge in der ZDv (Zentrale Dienstvorschrift). Aber dies hier habe selbst ich noch nicht gehört.

Betr.: Ergaenzung der ZDv 10/5 ‘Der Innendienst’
Die folgende Ergaenzung ist mit dem Tage der Bekanntgabe, spaetestens jedoch bis zum 31.07.1988, in die ZDv 10/5 (‘Der Innendienst der Bundeswehr’) einzuarbeiten.

ANWEISUNG ÜBER DIE BENUTZUNG DER TOILETTEN IN DEN UNTERKÜNFTEN

Allgemeines:
Die Toilette besteht aus einem trichterfoermigen Porzellanbecken mit birnenfoermiger, schraeg nach unten geneigter Aufnahme fuer die Exkremente.
Auf dem oberen Rand (Sitzrand) ist ein Sitzstueck angebracht und durch Rohrleitungen mit dem eigentlichen Sitzbecken verbunden. Sie wird mit dem Druecker und der Druckfeder (‘EIN’) bei Bedarf eingerastet.
Gebrauchsanweisung:
Die Toilette wird sitzend benutzt. Der Benutzer setzt sich bei gleichzeitigem Anheben der hinteren Bekleidungsstuecke so tief in die Hockstellung, bis das Gesaess auf der Sitzaufnahme aufliegt. Das Gewicht des Koerpers ist gleichmaessig verteilt, die obere Koerperhaelfte nach vorn geneigt. Die Ellenbogen ruhen auf dem Muskelfleisch der Oberschenkel, der Blick ist frei geradeaus gerichtet.
Unter ruhigem Ein- und Ausatmen draengt der Benutzer bei gleichzeitiger Anspannung der Bauchmuskulatur den Darminhalt in die dafuer bestimmte Aufnahme des Porzellan- beckens. Falls sich die Spuelung durch aeussere Einfluesse loest, richtet sich der Benutzer auf.
Nach beendeter Prozedur macht der Benutzer eine Wendung nach halblinks.
Unter gleichzeitigem Anheben der rechten Gesaesshaelfte erfasst er das Reinigungs- faehnchen (ca.100x150mm) mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, wobei der Mittelfinger als Stuetze dient und fuehrt es durch die vom Muskelfleisch der linken und rechten Gesaesshaelfte gebildete Kerbe.
Linkshaender fuehren saemtliche Taetigkeiten mit der linken Hand aus, damit Verletzungen vermieden werden (siehe Anlage 2, Teil 21: ‘Sicherheitsbestimmungen fuer Arbeiten im Innendienst’). Es ist dem Benutzer freigestellt, das Reinigungsfaehnchen von oben nach unten oder umgekehrt zu fuehren. Die Reinigung ist so oft zu wiederholen, bis 5 Blaetter sauber erscheinen.
Nach dem Reinigen richtet sich der Benutzer auf, steht einen Moment still und entspannt. Dann beginnt er mit dem Ordnen der Kleidung. Anschliessend macht er eine Kehrtwende (siehe auch ZDv 372: ‘Formalausbildung’) und betaetigt die Spuelung. Die Reinigung erfolgt auf Sicht.
Waehrend des Aufenthaltes auf der Toilette ist es dem Benutzer verboten, ohne besondere Genehmigung zu essen, zu trinken, zu rauchen, sich hinzulegen oder Geschenke anzunehmen

13. Woche – Bataillons EAKK

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Schade – die AGA ist vorbei und die letzte Woche in der 5. Kompanie ist zuende. Es war noch mal eine chillige Woche, wie ich finde und war ein lustiger Abschluss.

Montag – Für diese Woche stand ganz klar Bataillons EAKK auf den Dienstplan. Die AGA hatte ja schon vor ein paar Wochen die EAKK gemacht, aber diesmal sind es nicht wir die etwas lernen sollen sondern das Bataillon, also die Dienstgrade (Unteroffiziere und Offiziere). Wir, als Aganauten, haben mitgeholfen damit das ganze funktioniert. Wir wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt und sind als Rollenspieler aufgetreten.

Unsere Gruppen war mit der 3. Kompanie zusammen, die vieles der EAKK plante und geleitet hat. Wir sind deshalb am Montag zu denen gegangen und der StUffz hat uns alles erklärt. So gegen 10 Uhr waren wir damit auch schon fertig und wir sind zurück in unsere Kp gegangen.

Zu unserem Pech mussten wir dann nach dem Mittag die ganze Zeit Stuben und Reviere putzen. Das war ein wenig doof, aber so ABMs (Arbeitbeschaffungsmassnahmen) gehören halt zur Bundeswehr.

Dienstag – Am zweiten Tag ging es wieder wild zu … für manche ;) Da wir in verschiedene Gruppen eingeteilt waren haben wir natürlich auch verschiedene Sachen gemacht. Alle Gruppen bis unsere sind raus ins Feld gefahren und haben ihre Parts geübt. Was haben wir gemacht?? Nichts! Rein gar nichts. Wir saßen den ganzen Tag auf Stube fest und haben gewartet. Da wir aber im Dienst waren durften wir nicht schlafen, kein Handy benutzen o.Ä. – aber die Realität sieht wie immer anders aus. Der Ausbilder der da war hat mal ein Auge zugedrückt und fast alle haben gepennt. Ich habe die Zeit einfach mal zum lesen genutzt und habe knappe 100 Seiten in meinem Buch geschafft. Das ärgerliche daran ist aber nicht, dass wir nichts zu tun hatten, sondern das draussen so geiles Wetter war das man eigentlich nicht drin bleiben sollte. Naja – Schade!

Mittwoch und Donnerstag – In der Mitte der Woche wurde es dann ernst. Wir sind schon früh raus. Um kurz nach 6 wurden wir mit der 3. Kp ins Lerchenfeld gefahren und haben dort alles vorbereitet. Wir waren nämlich für den Checkpoint dran. 3 Gruppen sollten dort ihr Können unter beweis stellen. Wir haben extra vom Theater Ulm Kostüme bekommen damit wir auch so gut es geht authentisch rüberkommen als Zivilisten im Nahen Osten, oder wir die Bundeswehr sie nennt: Locals.

Das ganze lief dann so ab, dass eine Gruppe den Checkpoint besetzt hat und wir hatten verschiedene Phasen/Szenerien vorbereitet die der Checkpoint bewältigen musste. Das reichte von einfacher Personenkontrolle bis hin zum Aufstand. Hier mal meine zwei lieblings Phasen:

1) Ein Ziviles Fahrzeug mit 2 Männern nährt sich dem Checkpoint und spät mit einem Fernglas aus. Dannach fährt es weg und kommt nach unbestimmter Zeit wieder. Beim zweiten auftauchen des Fahrzeugs laufen die Zivilisten weg und einer der Insassen schießt auf den Checkpoint. Nach kurzem Feuer legt der Schütze seine Waffe nieder und rennt weg. Der Fahrer bleibt im Wagen mit einer Handgranate bewaffnet und wirft die wenn der Checkpoint nicht schnell genug reagiert.

Anmerkung: Leider konnten wir dies Phase nie ganz durch spielen. :(

2) Der Bürgermeister des Orts kommt zum Checkpoint und fordert ein wenig Essen und Medikamente für sein Dort. Der Checkpoint sollte dann freundlich abweisen und nichts geben. Darauf hin droht der Bürgermeister wiederzukommen mit mehr Mann. Nach kurzer Zeit kommt dann ein wütender Mob auf den Checkpoint zu.

Anmerkung: Es war leider zu wenig Zeit vorhanden und so haben wir diese Phase noch nicht mal im Ansatz durch genommen. Das wäre aber sehr lustig geworden.

Im Großen und Ganzen war es sehr lustig zusehen wie sich die Dienstgrade anstellen. Ich weiß es ist gewagt als Rekrut sowas zu sagen. Wir waren bei unsere EAKK auch nicht viel besser, aber wir haben es auch zum aller ersten Mal gemacht. Manche Dienstgarde haben sich schon ganz schön blöd angestellt (Tschuldigung wenn ich das so hart hier formuliere). Wenn man überlegt, dass diese Männer das schon öfters gemacht haben und ggf. selber Ausbilder sind dann ist das einfach nur peinlich. Peinlich für die nicht für die Bundeswehr, es gibt ja immer noch Soldaten die es können.

Am Donnerstag gab uns der StUffs, der unsere Gruppe geleitet hat, noch ein Bier aus. Begründung: wir haben sehr gut mitgemacht, unser Verhalten hat gepasst und als Rekruten, die das noch nie so gemacht haben, haben wir sehr gut reagiert. Das fand ich schon sehr konkret von ihm – Es gibt auch noch nette Leute bei der Bundeswehr ;)

Für den Abend war eigentlich eine gechillte Dienstunterbrechung angesetzt, aber wie wir inzwischen wissen ist nichts so flexibel wir der Dienstplan der Bundeswehr. 24 Mann wurden auserwählt die dann abends im Dienstanzug (der Anzug den wir auch beim Gelöbnis an hatten) Fackeln hielten. Der Generalleutnant unseres Kommandos wird nächste Woche verabschiedet und hat noch eine kleine privat Party geschmissen mit den engsten Freunden. Und zum passenden Ambiente wurde extra das Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz rangeholt die 5 Stücke für den General spielten. Wir als kleiner Rekruten bekamen Fackeln und haben den Musikern Licht gespendet damit die was sehen konnten, denn wir standen draußen im Hintergarten uns es war schon 22 Uhr – als dunkel.

Freitag – Für den letzten Tag war eigentlich der BFT (Basis Fitness Test) angesetzt, aber der Hauptmann hat es gestrichen und dafür haben wir noch ein wenig gereinigt. So konnten wir schon um 9.30 Uhr ins Wochenende gehen. Das war mal angenehm :)